Die Renovierung des Clubheims im Mai 2007
Am Samstag dem 12.Mai 2007 trafen sich einige wenige Clubmitglieder um die bei der Jahreshauptversammlung 2005 und 2006 beschlossene Clubheimrenovierung in die Tat umzusetzen nach dem Motto „Gut Ding braucht Weile".
Dies waren: Klaus, Axel, Robert, Emanuel, Holger, Wolfgang, Hermann, Armin, Helmut und Ralf.
Eine Woche zuvor hatte Klaus schon den entsprechenden Maschinenpark ins Clubheim gebracht. Dies waren ein mächtiger Dampfstrahler und ein Stromaggregat mit 7.5 kW, da im Clubheim der für den Dampfstrahler benötigte Drehstrom nicht zur Verfügung steht.
Es hat sich allerdings schnell herausgestellt, dass beim Nenndruck des Dampfstrahlers das nicht gerade schwächliche Stromaggregat die Grätsche machte; erst durch die Reduzierung des Drucks konnte mit dem Dampfstrahler gearbeitet werden. Eine wichtige Aufgabe war nun das gefräßige Aggregat mit Benzin und den noch gefräßigeren Dampfstrahler mit Diesel für die Heizung zu versorgen.
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Am Freitag und Samstag der Vorwoche wurde schon mit den Vorarbeiten, wie dem Abbau der verrosteten Dachrinne, dem Dampfstrahlen des Blechdaches und mit dem ersten Anstrich des Blechdachs begonnen.

Die Materialien wie die spezielle Dachfarbe, die Farbe für den Außenanstrich, die Farbe für den Vorbau und entsprechendes Verbrauchsmaterial wurden bereits im Vorfeld beschafft.

Am besagten Samstag wurde das Dach das zweite Mal gestrichen und damit begonnen die bunten Außenwände zu säubern.

Es war eigentlich geplant die Außenwände nur zu überstreichen, aber es sollte anders kommen.
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Wenn man einen so leistungsfähigen Dampfstrahler hat dann wird halt auch auf Teufel komm raus gestrahlt; dem Holger konnte man den ganzen Tag die Lanze des Dampfstrahlers nicht mehr wegnehmen, zumal er festgestellt hatte, dass man damit auch die Farbe und leider aber auch stellenweise den gesamten Putz entfernen konnte; ich gehe davon aus dass er in den nachfolgen Tagen ohne Dampfstrahler echte Entzugserscheinungen hatte. |
An diesem Tag wurde der weggestrahlte Putz teilweise schon wieder aufgebracht und die gesamte Außenfassade mit einem entsprechenden Haftgrund vor dem Auftrag der Fassadenfarbe versehen. Zudem wurde noch die neue Kunststoffdachrinne montiert.

In den nächsten Tagen und Wochen wurden dann an schönen Tagen schrittweise die noch ausstehenden Arbeiten wie das Feintuning des Verputzes, das Streichen der Fassade und der neue Anstrich für den Vorbau durch Klaus, Wolfgang, Axel und Fritz erledigt.
Da das Weiß nach dem ersten Anstrich noch nicht weiß genug war, wurde das gesamte Clubheim einschließlich der ehemals grünen Fensterläden nochmals von Wolfgang überpinselt.
Wie aus den Bildern gut zu erkennen ist hat sich die Arbeit gelohnt, auf der einen Seite um die Bausubstanz zu erhalten denn das Clubheim hat nun schon nahezu 60 Jahre auf dem Buckel (der MCM ist im Januar des kommenden Jahres nun schon 38 Jahre in diesen Räumlichkeiten) und auf der anderen Seite um die Optik weniger poppig sondern wieder bürgerlicher zu machen
Man kann nur hoffen, dass die Sprüher nicht wieder auftauchen, denn weiße Flächen müssen doch eine magische Anziehungskraft auf diese Zunft ausüben. Bis zum heutigen Tag hat das Clubheim, wie die Bilder zeigen, noch eine nahezu blütenweiße Weste.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Akteure; ich hoffe, dass wir nun wieder mindestens ein Jahrzehnt Ruhe haben bis die nächsten Renovierungsarbeiten anstehen.
R. Decker



